07.10.2015

Autoren Tag ** Interview** Teil 4 ( letzter Teil)

Wie entstanden die Charakteren von deinen Büchern??
Erzähl ein wenig von ihnen Stell sie kurz mal vor. Und vor allem wer ist dein Favorit??
Meine Charaktere sind durchaus von der Realität beeinflusst. Aiden aus „Ein Fotograf zum Verlieben“ ist beispielsweise sehr wie mein Mann. Bei ihm hatte ich keine klare Vorstellung, wie er sein soll und es war ein wenig so, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen habe. Ich wusste, wie Aiden sein soll, aber habe es bizarrer Weise nicht mit meinem Mann übereingebracht. Erst als mir klar wurde, dass Aiden wie er ist, wurde die Story richtig gut. Aiden ist kein Bad Boy. Er ist das absolute Gegenteil von Warden oder auch Liam. Aiden ist souverän und weiß, wer er ist und was er vom Leben will. Er ist verantwortungsbewusst, loyal und hilfsbereit – einfach ein Traummann. Und doch ist er nicht mein Lieblingsprotagonist. Da ich Violet und Ava bin, habe ich auch gleich zwei davon.
Als Violet liebe ich Warden aus „Ein Surfer zum Verlieben“. Warden ist der Protagonist aus meinem ersten Roman und er ist etwas ganz Besonderes. Er ist unglaublich charmant und witzig, aber auch sehr getrieben und impulsiv. Viel hängt mit seiner Erkrankung (er hat ADHS) zusammen. Als Ava liebe ich Brad aus „Waves of Love“ wie verrückt. Er ist großartig ein absoluter Kämpfer und ich bin so stolz auf ihn, dass er überlebt hat, was ihm widerfahren ist. Im Moment bin ich auch sehr in Dean verschossen. Ich mag es, wenn sich der erste Eindruck ins Gegenteil verkehrt, wenn man die Person besser kennenlernt.



Was fasziniert dich an der Geschichten und an den Charakteren??
Bei Rus und Brad ist es beispielsweise so, dass es aussieht, als hätten sie alles. Sie sind, bzw. waren (weil Rus ist ja bereits verstorben) erfolgreiche Pro-Surfer und haben Unsummen verdient mit dem, was sie lieben und ihnen Spaß macht. Sie sind erfolgsverwöhnte Aufreißer und gelten als Bad Boys der Surfszene. Allerdings ist es z.B. bei Brad so, dass für ihn jeder Tag ein Kampf ist und man ihn erst versteht, wenn man den Roman aus seiner Sicht gelesen hat. es ist so leicht zu urteilen, zu be- und zu verurteilen und wir fragen uns so selten, was die Person antreibt und was sie empfindet. Ich hoffe sehr, dass es wie bei Liam aus „Ein Rockmusiker zum Verlieben“ diesen Aha-Effekt gibt und man feststellt: Wow, der Typ ist ja gar nicht so ein fieses, arrogantes Arschloch. Der reagiert so, weil er seine Gründe hat und die sind nachvollziehbar.


Was gefällt dir am besten an der Reihen oder generell an deinen Büchern??
Das die wahre Liebe letztendlich gewinnt und ich mag natürlich die spirituelle Ebene, sonst hätte ich sie nicht reingebracht.


Was hast du beim Schreiben gefühlt??
Das kommt stark auf die Szene an. Also bei Brad und jetzt auch bei Sams Roman habe ich sehr gelitten und sehr viel geweint, aber es gibt auch lustige Stellen, bei denen ich lachen muss. Und es lässt mich garantiert nicht kalt, wenn ich eine gute Sexszene schreibe.


Was würdest du einem als Rat geben der gerade anfängt zu schreiben?? Gibt es irgendwelche Tricks oder Tipps die du gern weiter geben willst??
Unbedingt viel lesen und Geduld haben. Wenn man dann an eine Veröffentlichung denkt, sollte man das ganze wie ein Unternehmer angehen. Man hat Kosten, die man erst einmal tragen muss und es ist immer ein Risiko dabei, doch ich empfehle das Ganze professionell anzugehen. 




 

Ich bedanke mich bei dir das du dir Zeit genommen hast um mit ein paar Fragen zu beantworten ich finde es super lieb von dir und freu mich darüber sehr …. Vielen Lieben Dank

Willst du deinen Lesern noch was auf dem Weg mit geben??
Folgt euren Herzen und keep reading ;-)

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